Pflegedokumentation

Im September 2012 stellten wir unsere Pflegedokumentation auf computergestützte und in interne Netzwerke integrierte Dokumentationsprogramme um, welche die herkömmliche Dokumentation auf Papier ersetzt. Dadurch wurde die Arbeit der Pflegenden erleichtert.

Die Vorteile liegen in der Zeitersparnis durch:

  • Entfall jeder Zwischennotizen (Zettelwirtschaft), denn Zwischennotizen sind eine Fehlerquelle
  • Transparenz der Zuordnung zur Pflegeperson, mindestens zur Kostenstelle und Transparenz für die PDL
  • gesicherte Abspeicherung /Ablage/Archivierung, um so Datenverluste zu verhindern
  • Unterstützung für die Verwaltung (für Betriebsabrechnung, Controlling)

2017 stellten wird die AEDL – gestützte Pflegedokumentation im Rahmen der Entbürokratisierung auf das Strukturmodell um.

  • SIS (Strukturierte Informations Sammlung)
    • anhand von 5 Themenfeldern erfolgt eine fachliche Beurteilung zu den Pflege- und Betreuungsbedarfen sowie Wünschen und Bedürfnissen des Bewohners/der Bewohnerin und individuellen pflegerelevanter Risiken
    • die Themenfelder beziehen sich auf die Module des geltenden Begutachtungsintruments (NBA)
  • Der sich aus der SIS ableitende Pflegebedarf ist Grundlage der daraus folgenden Maßnahmenplanung.

Wundvermessung und Fotodokumentation:

Mittels eines mobilen Wundfotogerätes dokumentieren wir dank einer ausgezeichneten Kamera  und einer dazugehörigen Dokumentations – Software die Wunde vor Ort. Per Touchscreen werden Vermessungsdaten (Umfang, Fläche, Breite, Höhe) erfasst.

Einfache Zuordnung von Fotos zum Kunden:

Für die Dokumentation ergeben sich dadurch eine berührungslose Vermessung  der Wunde sowie eine automatische Zuordnung des Fotos zum Kunden und dessen Wundakte. Die Pflegekraft wählt vor Ort den Bewohner auf dem Gerät aus, macht ein Foto und kann im Anschluss auf dem Touchscreen die Wunde vermessen und die Wunddokumentation durchführen. Das Foto wird in die Bewohnerakte als Wunddokumentation elektronisch an- und abgelegt.

Für die Dokumentation ergeben sich dadurch zwei wesentliche Vorteile: Zum einen sind die Bilder automatisch einem Bewohner (mitsamt Datum, Uhrzeit, Wundnummer) zugeordnet und müssen nicht mehr im Anschluss an das Fotografieren mit einer Digitalkamera sortiert werden. Zum anderen werden mit dem Foto berührungslos Vermessungsdaten erfasst und abgespeichert. Das Computer-Programm kann entweder via Schnittstelle die Daten an ein externes Planungssystem weitergeben oder selbst archivieren.

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