Pflegedokumentation

Im September 2012 stellten wir unsere Pflegedokumentation auf computergestützte und in interne Netzwerke integrierte Dokumentationsprogramme um, welche die herkömmliche Dokumentation auf Papier ersetzt. Dadurch wird die Arbeit der Pflegenden erleichtert.

Die Vorteile liegen in der Zeitersparnis durch:

  • Entfall jeder Zwischennotizen (Zettelwirtschaft), denn Zwischennotizen sind eine Fehlerquelle
  • Vereinheitlichen der Eintragungen durch Verwendung von Texten aus der Arbeitsvorgabe (vorgegebene Textbausteine in der richtigen Reihenfolge) und einfache Quittierung
  • Transparenz der Zuordnung zur Pflegeperson, mindestens zur Kostenstelle und Transparenz für die PDL
  • gesicherte Abspeicherung/Ablage/Archivierung, um so Datenverluste zu verhindern
  • Unterstützung für die Verwaltung (Leistungserfassung für die Betriebsabrechnung, Controlling)

Zusätzlich wurden für jeden Wohnbereich je zwei mobile Datenerfassungsgeräte gekauft, welche die Pflegekräfte bei sich tragen. Durch den Einsatz der mobilen Erfassung zur Pflegeplanung und Pflegedokumentation werden die Abläufe optimiert und dabei die Dienstleistung verbessert. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: die Pflege.

Wundvermessung und Fotodokumentation:
Mittels eines mobilen Gerätes dokumentieren wir dank integrierter Kamera und Abstandssensor vor Ort Wunden mit Fotos und Vermessungsdaten (Umfang, Fläche, Breite und Höhe). Anhand eines Abstandssensors im Gerät kann automatisch und berührungslos die Wunde vermessen werden.

Einfache Zuordnung von Fotos zum Kunden:
Für die Dokumentation ergeben sich dadurch eine berührungslose Vermessung der Wunde sowie eine automatische Zuordnung des Fotos zum Kunden und dessen Wundakte. Die Pflegekraft wählt vor Ort den Bewohner auf dem Gerät aus, macht ein Foto und kann im Anschluss auf dem Touchscreen die Wunde abzeichnen. Das Foto lässt sich einer neu angelegten oder einer bereits bestehenden Wundnummer zuordnen.

Für die Dokumentation ergeben sich dadurch zwei wesentliche Vorteile: Zum einen sind die Bilder automatisch einem Bewohner (mitsamt Datum, Uhrzeit und Wundnummer) zugeordnet und müssen nicht mehr im Anschluss an das Fotografieren mit einer Digitalkamera sortiert werden. Zum anderen werden mit dem Foto berührungslos Vermessungsdaten abgespeichert, mit denen auch im Anschluss am PC noch relevante Daten ausgelesen werden können. Das Computer-Programm kann entweder via Schnittstelle die Daten an ein externes Planungssystem weitergeben oder selbst archivieren und stellt noch Funktionen wie verschiedene Auswertungen oder eine Verlaufsgrafik zur Verfügung.

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